Die ehemaligen Vorsitzenden

Pfarrer Hamel 1906 bis 1919

 

Pfarrer (Metropolitan) Hamel war der Gründer des Chores. 1906 sang der Chor zum ersten Mal unter der Leitung von Lehrer Lölkes bei der Einweihungsfeier der Kirche nach den abgeschlossenen Renovierungsarbeiten. 1919 verließ Pfarrer Hamel die Luth.Pfarrgemeinde Rauschenberg und überließ Lehrer Gräber, der auch zur gleichen Zeit Dirigent war, den Vorsitz.

Lehrer Gräber 1920 bis 1927

 

Lehrer Gräber, der auch gleichzeitig Dirigent des Chores war, übernimmt bis 1927 auch das Amt des Vorsitzenden.

C. Wilhelm Kreyling 1927 bis 1951

 

Insgesamt 24 Jahre führt Kreyling den Chor an. In den Kriegsjahren ruht zwar die Chorarbeit, aber 1947 beginnt der Chor mit neuem Elan. Mit fast 80 Jahren übernimmt er noch einmal den Vorsitz für weitere 4 Jahre. Unter seinem Vorsitz wird der Beitritt zum Wohratal- Sängerbund beschlossen.

Hermann Sack 1951 bis 1986

 

Es ist die bisher längste Amtszeit die ein Vorsitzender beim Kirchenchor innehatte. Nach 35 Jahren als Vorsitzender wird er zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Kurt-Wilhelm Nau 1986 bis 1988

 

In seiner kurzen Amtszeit feiert man das 80 jährige Bestehen des Chores.

Ute Ahmad

1989 bis 1994

 

Die erste Frau die bei vorgezogenen Vorstandswahlen das Amt der Vorsitzenden übernimmt. In ihre Amtszeit fällt das 125 jährige Jubiläum des MSB und die 725 Jahrfeier der Stadt Rauschenberg. An beiden Feierlichkeiten ist der Chor aktiv beteiligt. Ein Jahr vor Ende ihrer Amtszeit denkt man das erste Mal über eine Umwandlung des Gemischten Chores in einen Frauenchor nach.

Gerhild Lohrey 1994 bis 2004

 

Eine ereignisreiche Zeit prägen diese zehn Jahre: Umwandlung des Gem.Chores in einen Frauenchor, Erlangen des Prädikates "Leistungschor im MitteldeutschenSängerbund", Namensänderung und Eintrag in das Vereinsregister und das 95 jähriges Bestehen des Chores. Sie arbeitete erfolgreich mit dem damaligen Chorleiter Peter Weckler zusammen und legte den Grundstein für den heutigen Chor.

Monika Friedrich 2004 bis 2020

 

Monika Friedrich hatte von 2000 bis 2004 das Amt der stellv. Vorsitzenden inne, 2004 übernahm Sie den Vorsitz von Gerhild Lohrey, den Sie ein Jahr zuvor schon unbürokratisch wegen eines Trauerfalles im Chor ausgeführt hatte. Es war der Start in das Computerzeitalter.

Zelterplakette, 100 Jähriges Jubiläum, Chronik und Homepage konnten auf diese Weise für alle zugänglich genmacht werden. Alle Mitglieder wurden elektronisch erfasst. In ihre Zeit fielen auch die Einführung der eigenen Konzerte und das Erdbeerfest. Erfolgreich arbeitete sie mit dem damaligen Chorleiter Philipp Imhof zusammen. Konstruktive Werbung, neue Chorliteratur, Stimmbildungswochenenden und anderssprachige Chorsätze war ihr beider Plan zur Verbesserung der allgemein schwierigen Chorsituation, der schließlich aufging und dem Chor Jahr für Jahr neue singende Mitglieder einbrachte. Der Slogan "Frauenchor auf Neuen Wegen" zog sich wie ein roter Faden durch die gesamten 20 Jahre. Monika Friedrich möchte in 2020  ihr Amt ein Jahr nach dem Ausscheiden von Philipp Imhof abgeben.